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Jedes Jahr kommen in Deutschland bei Bränden in Wohnungen über 800 Menschen ums Leben, mehr als 5000 erleiden Verletzungen. Hinzu kommen Schäden in Milliardenhöhe. Zwei Drittel der Brandtoten kommen hierbei in den Nachtstunden ums Leben.

Viele Menschen glauben Umfragen zufolge, dass es sie nicht trifft, dass sie rechtzeitig wach oder geweckt werden. Dies ist leider ein weitverbreiteter Irrtum. Oftmals sind die Wohnungen bereits mit dem gefährlichen Brandrauch gefüllt, bevor jemand von außerhalb das Feuer bemerkt. Der heiße Brandrauch enthält aufgrund der Verbrennung zahlreicher Kunststoffe unzählige giftige Gase wie Kohlenmonoxid, Salzsäure und Blausäure. Bereits nach wenigen Atemzügen tritt eine tödliche Rauchvergiftung ein, ohne dass die Opfer von dem Rauch geweckt werden.

Durch Rauchmelder kann man sich allerdings auf günstigem Weg den entscheidenden Zeitvorsprung verschaffen, um rechtzeitig sich und seine Familie vor dem Rauch und den Flammen in Sicherheit zu bringen. Der Rauchmelder erkennt auf optischem Wege den Rauch, und weckt durch einen lauten und schrillen Ton. In den USA sind Rauchmelder in 93% der Haushalte installiert, dadurch konnte die Zahl der Brandopfer um 40% verringert werden. In England und den Skandinavischen Ländern in denen Rauchmelder ebenfalls weit verbreitet sind, ist der selbe positive Effekt zu beobachten. In Deutschland dagegen ist die Verbreitung mit 5% noch sehr gering. Dabei kann durch eine relativ kleine Investition nicht nur Leben gerettet werden. Durch die rechtzeitige Alarmierung der Feuerwehr werden außerdem die Sachschäden geringer.

In jeder Wohnung sollte mindestens ein Rauchmelder vorhanden sein. Ein zentral gelegener Raum, z.B. ein Vorraum, ist die günstigste Stelle einen Rauchmelder anzubringen, aber auch im Schlafbereich selbst, falls dort elektrische Geräte benutzt werden. Zwischen Wohn- und Schlafbereich installiert, alarmiert der Signalton Schlafende auch bei geschlossenen Zimmertüren. In mehrstöckigen Gebäuden empfiehlt es sich, pro Stockwerk mindestens ein Warngerät vor dem Schlafbereich zu montieren. Kinderzimmer sind optimalerweise durch ein zusätzliches Gerät zu schützen. Wichtig ist auch ein Rauchmelder im Keller. In Küche und Bad oder der Heimwerkstatt sollte auf eine Installation verzichtet werden, weil dort Staub und Wasserdämpfe zu Fehlalarmen führen können. Durch die Möglichkeit die Sensoren untereinander zu verbinden erreicht an eine höhere Sicherheit. Löst ein Melder Alarm aus, ertönt das Warnsignal ebenfalls über alle angeschlossenen Rauchmelder. auchmelder sind an der Decke in der Mitte eines Raumes anzubauen. Dort gewährleisten sie im Falle eines Feuers eine bestmögliche Frühwarnung. Die Montage von Rauchmeldern ist ohne großen Aufwand mit wenigen Handgriffen zu bewältigen.

Beim Kauf von Rauchmeldern sollte man auf geprüfte Melder mit dem VdS-Zeichen achten. Bei nicht geprüften Modellen kann die Empfindlichkeit durch Schmutz und Alterung nachlassen. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlauslösung. Der Rauchmelder sollte Batteriebetrieben sein, um auch bei einem Stromausfall seine Funktion wahrnehmen zu können. Rauchmelder erhalten Sie im Elektrofachhandel.

Bei weiteren Fragen wenden sie sich an Ihre Feuerwehr, Ihre Versicherung oder an den Fachhandel. Wir möchten an dieser Stelle auch auf den Link:
https://www.rauchmelder-lebensretter.de
verweisen. Dort finden Sie ebenfalls weitere Informationen.